Mehr Freiraum für Bewegung für Jedermann: Genau dies ist die Kernbotschaft und Vision vom Kölner Unternehmen BLOACS. Auf der FSB 2021 stellte sich der Hersteller von Slackline-Anlagen erstmals dem weltweiten Publikum vor.
„Cut me some slack“ bedeutet im Deutschen so viel wie dem anderen mehr Freiraum lassen. Mehr Freiraum für Bewegung für jedermann. Genau dies ist die Kernbotschaft und die Vision der Firma BLOACS aus Köln. Dipl. Sportwissenschaftler Bernd Lohmüller und sein Team haben sich 2016 auf den Weg gemacht, Slackline-Anlagen für den öffentlichen Raum zu entwickeln. „Ein tolles Bewegungsangebot nicht nur für die Kleinen, sondern für jedes Alter und für Jedermann frei zugänglich“, so das Ziel.

Der BLOACS-Stand auf der FSB 2021 in Köln. Bild: BLOACS
BLOACS hat sich im Oktober 2021 auf der FSB-Messe in Köln dem weltweiten Publikum präsentiert und es wurde schnell deutlich, wie hoch der Bedarf und die Sehnsucht nach „cut me some slack“ ist. Das Aufforderungspotential der BLOACS Slackline-Anlagen sei immens, aber es waren genau drei Gründe, die Kommunen, Planer und Entscheider auf der Messe hellhörig gemacht haben: Denn, so heißt es vonseiten des Unternehmens, „egal, wie toll, zugänglich und vielfältig ein neues Produkt ist, es muss für die Anwender auch funktionieren. Komplizierte Verkünstelungen gibt es schließlich genug und wenn die Umsetzung nicht flutscht hat keiner etwas davon außer viel Ärger und Kosten.“ Die TÜg-geprüften und der DIN 1176 entsprechenden BLOACS Slackline-Anlagen sind sehr wartungsarm, nahezu vandalismussicher, fundamentlos und ohne Bodenarbeiten aufzustellen. Diese Gründe überzeugten und die weiteren Pluspunkte, dass weder Fallschutz benötigt wird, die Anlage ganzjährig funktioniert, sie individuell gestaltet werden kann und bei Bedarf leicht umzustellen ist, sorgten dafür, dass weitere Überzeugungsarbeit nicht notwendig war. Außerdem bestechen die Produkte durch das faire Preis-Leistungs-Verhältnis.

Elli Schulte, Ex-Weltmeisterin im Slacklining. Bild: BLOACS
Mit BLOACS Slackline-Anlagen den öffentlichen Raum gestalten und ein Bewegungsangebot für jeden Bürger, völlig unabhängig von sozialer Schicht, Einkommen, Geschlecht und Alter zu schaffen, das steht im Vordergrund für das BLOACS-Team. „Wie oft im Leben muss man Dinge erstmal ausprobieren, um den Zugang dazu zu bekommen! Die Anlage schafft ein soziales, inkludierendes und Generationen verbindendes, bewegtes Miteinander. Die Blöcke an sich sind die Verankerung für die Slackline, doch auch so konzipiert, dass sie zum Verweilen einladen, für Groß und Klein und als Startblöcke für den Gang über das Slacklineband genutzt werden können“, schwärmt Bernd Lohmüller mit tiefer Überzeugung und Leuchten in den Augen.

Jeder der wollte, konnte die Slackline-Anlage ganz ungezwungen ausprobieren. Bild: BLOACS
Nahezu jeder Messebesucher wurde von diesem Kribbeln angesteckt und hat sich selbst einmal auf dem Wackelband ausprobiert. Auch Dank professioneller Unterstützung von Elli Schulte, Ex-Weltmeisterin im Slacklining, konnten viele die ersten Schritte auf der Slackline mit einem breiten Grinsen im Gesicht erfahren, egal ob elegant im Anzug, in Rock und Barfuß oder gar mit Pumps in der einen – und Gucci-Handtasche in der anderen Hand. Die BLOACS Slackline-Anlagen fordern jeden auf, ganz ungezwungen, ganz ohne Scham oder Performance Druck. Es geht um das Ausprobieren und die Bewegung steht im Vordergrund. An dem Wackelband ist auf einmal jeder gleich alt. Gleich viel Kind. Und die Konzentration ist ganz bei sich selbst und seinem Körper.
BLOACS entwickelt und baut seit 2016 hochwertige Slackline-Anlagen in Deutschland und ist Partner des Internationalen Slackline Verbandes ISA. Zusammen werden Guidelines für Kommunen und Planer für die sichere Nutzung und Installation von Slackline-Anlagen im öffentlichen Raum entwickelt und Kriterien erstellt, wie der Slackline-Sport im Einklang mit allen anderen städtischen Interessensgruppen zukünftig und nachhaltig positiv ausgeübt werden kann. (Stadionwelt, 15.12.2021)